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Das Grenzlandmuseeum

Der ehemalige Grenzverlauf auf eine Länge von insgesamt ca. 1400 km führte auf 115 km durch das Eichsfeld. Als dann im Jahre 1989 die Wiederver- einigung kam, begann der Abbau der Grenzanlagen. Heute ist die einst unübersehbare und fast unüberwindliche Grenze vielerorts kaum noch zu erkennen.

Als Erinnerung und Mahnung an die Zukunft wurde so am 11. November 1995 das Grenzlandmuseum Eichsfeld am ehemaligen Grenzübergang Duderstadt-Worbis eröffnet.

Folgende Ausstellungen bietet das Grenzlandmuseum:¶

  • eine 700 m² große Ausstellung im Zollverwaltungsgebäude, dem Mühlenturm und dem Zollabfertigungsgebäude der ehemaligen Grenzübergangsstelle Duderstadt-Worbis
  • die Dauerausstellung "Grenze-Land-Natur",
  • im Außenbereich Garagen und Fahrzeuge der ehemaligen Grenztruppen der DDR
  • ein Rundweg auf einer Länge von 4,5 km entlang den größtenteils authentischen Grenzsperranlagen
  • Bibliothek zu Studien- und Forschungszwecken mit ca. 15.000 Bänden der DDR-Literatur
  • Bildungsstätte
  • Grenzstreifen (8 km als Naturschutzgebiet ausgewiesen)

Expo 2000 Projekt

Das Grenzlandmuseum beteiligte sich am weltweiten Projekt der EXPO 2000 "Das Eichsfeld - Die grenzenlose Region. Überwindung der deutschen Teilung für Mensch und Natur in Hannover.

Träger ist der am 16. April 1996 gegründete gemeinnützige Verein "Grenzlandmuseum Eichsfeld e.V.". Dieser Verein besteht aus ca. 150 Mitgliedern und würde sich über weitere Beitrittserklärungen sehr freuen.


Link extern: Grenzlandmuseum Zur Website des Museums

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