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Wehnde

Einwohner: 394
BĂŒrgermeister: Jens Sieber

Die Gemeinde Wehnde liegt am Westhang des Ohmgebirges und wurde im Jahre 1238 erstmals urkundlich erwĂ€hnt. In einer Urkunde aus dem Jahre 1238, die von Bodenstein schenkten dem Kloster Beuren die Voigtei ĂŒber das Kloster, wird als Zeuge ein „Hedenricus plebanus in Winedhe„ aufgefĂŒhrt.

1266 und 1268 ist ein „Bertoldus de Weneden„ nachweisbar und 1281 ĂŒbertrug der Graf Albrecht von Gleichenstein dem Kloster zu Teistungenburg das Patronatsrecht ĂŒber die Kirche zu Wehnde (ius patronatus ecclesie in Wenedhe).

Wehnde gehörte spÀter zum Gericht derer von Wintzingerode auf dem Bodenstein

Nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches wurde die Familie des Barons von Wintzingerode „Knorr„ von ihrem Besitz vertrieben. Das prĂ€chtige Gutshaus mit seinen dazugehörenden WirtschaftsgebĂ€uden wurden von der russischen Besatzern gesprengt.

Die Wehnder Warte liegt in der Gemarkung Tastungen und wurde im Jahre 1994 durch die Denkmalspflege GmbH MĂŒhlhausen, im Auftrage der Verwaltungsgemeinschaft Lindenberg/Eichsfeld, saniert. Das Bauwerk erhielt im Zuge der Sanierung eine Aussichtsplattform welche durch eine Außentreppe zu erreichen ist. Der 14 Meter hohe Turm befindet sich auf der Wanderroute von Duderstadt zur Burg Bodenstein und lĂ€dt alle Touristen, Wander- und Heimatfreunde zur Erkundung unseres schönen Eichsfeldes ein.

Die Gemeinde Wehnde hat mit der slowakische Gemeinde Vysna Slana am 14. September 2001 einen Partnerschaftsvertrag abgeschlossen. Die Pflege von lokaler und regionaler Partnerschaft ist das Ziel beider Gemeinden.

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"Wehnder Warte"

Im Jahre 1430 wurde die Wehnder Warte auf Betreiben eines Martin von Worbis und seines Bruders Hanns, Mitbesitzer des Schlosses Bodenstein, als Wachturm erbaut.
Der Turm war jahrzehntelang durch einen WĂ€chter besetzt, um die Gefahren fĂŒr die Burg und Duderstadt zu erkennen.

 
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"St. Ursula"

Die kleine idyllisch evangelische gelegene Kirche wurde in den Jahren 1664-1694 erbaut. Der Altar sowie die Deckenbemalung stammen ebenfalls aus der Zeit von 1664-1694.

 
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"Bachquelle"

 

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