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Ecklingerode

Bürgermeister: René Sieber
Einwohner: 825

Der Ort Ecklingerode wurde im Jahre 1221 erstmals urkundlich erwähnt, denn Graf Hermann von Harzburg und sein Bruder Graf Heinrich von Werder resignieren dem Erzbischof von Mainz zugunsten des Klosters Pöhlde den Zehnte zu „Eckelingerodt „.

Vom 16. bis 19. Jahrhundert gehörte Ecklingerode zum vom Westerhagenschen Gericht mit Sitz in Berlingerode.

Siedlungsgemäß handelt es sich um ein erweitertes Straßendorf. Im Gegensatz zu den für Rodungen meist üblichen Haufendörfern.

Die plattdeutsche Sprache weist auf die niedersächsische Herkunft der Bewohner hin. Ecklingerode gehörte in früherer Zeit zur Goldenen Mark Duderstadt, später dann bis 1802 zu Kurmainz. Seit dem 14. Jahrhundert stand Ecklingerode unter der Lehenherrschaft und Gerichtsbarkeit der Familie von Westernhagen.

Die Gemeinde liegt 3 km östlich von Duderstadt an der alten Heerstraße nach Nordhausen. Den Mittelpunkt des Ortes bilden die Kirche, die beiden ehemaligen Schulen, das Gasthaus „Gelber Hof „ (ehemaliges Rittergut) und die Friedenseiche, welche im Jahre 1871 gepflanzt wurde.

Um die Jahrhundertwende ernährten sich die Menschen von der Landwirtschaft, etwas Weberei, Zigarrenfabrik und Ziegelei.

Seit den 30 er Jahren wurde der Tabakanbau zu einer guten Nebenerwerbsquelle. Im Jahre 1857 wurde bereits Tabak in Ecklingerode angebaut.

Entsprechend dieser Tradition zeigt das Wappen von Ecklingerode eine Mauer aus Ziegelsteinen, davor eine blühende Tabakpflanze.

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"Blick auf Ecklingerode"

 
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"St. Valentinskirche"

Eine historische Sehenswürdigkeit in der Gemeinde ist die Kirche mit barockem Seitenaltar und Valentinusbild sowie der Säulenbildstock.

 
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"Feuerwehrgerätehaus"

Das neue Feuerwehrgerätehaus der Gemeinde Ecklingerode wurde im Dezember 2003 fertiggestellt.

 

Link extern: Ecklingerode Die Gemeinde Ecklingerode stellt sich vor.

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